Der Tiroler FSG Vorsitzende und stellvertretende ÖGB Vorsitzende Otto Leist begrüßt die im Landtag beschlossene Erhöhung der Arbeitnehmerförderung und kritisiert die darauf folgende Aussage seitens des IV-Präsidenten Schretters. „Endlich hat die Tiroler Landesregierung Mut bewiesen und Maßnahmen beschlossen, welche uns im Bereich der Arbeit zugute kommen werden. Für die Erhöhung hätte man zwar mehr finanzielle Mittel zur Verfügung stellen können, es ist jedoch ein Zeichen der Tiroler Politiker, dass ihnen die Angelegenheiten der ArbeitnehmerInnen nicht zur Gänze egal sind. Die Meldung der Industriellenvereinigung ist mehr als entbehrlich in Anbetracht der Milliarden die Unternehmen im Jahr 2009 kassiert haben“, so Otto Leist.
Maßnahmen, die Rahmenbedingungen für den Tiroler Arbeitsmarkt verbessern und den Wiedereinstieg der knapp 30.000 Menschen in die Tiroler Berufswelt ermöglichen müssen auch der Industriellenvereinigung ein Anliegen sein. „Diese verfolgt nur das Ziel die arbeitende Bevölkerung zu verunsichern und ihnen die Schuld für die Wirtschaftskrise in die Schuhe zu schieben. Das ist in Zukunft zu unterlassen“, warnt der stellvertretende Tiroler ÖGB Vorsitzende.
„Einen Reformstau verursachen Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer wenn es um Anliegen der ArbeitnehmerInnen geht. Das sieht man insbesondere an dem Verhalten der WK im Zuge von Kollektivvertragsverhandlungen. Den Menschen keine adäquaten Löhne zu gönnen bedeutet auch die Senkung der Kaufkraft und damit auch des Wirtschaftswachstums. Die fehlenden Budgetüberschüsse sind in erster Linie auf die in die Banken und Unternehmen geflossenen Milliarden zurückzuführen“, so Otto Leist in Richtung UnternehmerInnenvertretung.
