Di
22
Dez
2009
LR Palfrader soll in Causa Mittelschule endlich handeln
Der Tiroler ÖGB Vorsitzende Gerhard Schneider ist mehr als enttäuscht über das Verhalten der Tiroler Bildungs-Landesrätin Palfrader in Angelegenheiten der Mittelschulen in Tirol: „Hätten sie und die ÖVP sich hinsichtlich der neuen Mittelschulen früher bemüht, würde es in Tirol jetzt schon wesentlich mehrere geben. Doch wie auch in vielen anderen Bereichen hat man sich erst einmal in Zurückhaltung geübt und abgewartet wie es in anderen Bundesländern läuft. Das erweist sich jetzt als Fehler. Nun wartet man schon wieder ab, anstatt bei Parteikollegen Pröll Druck zu machen um die Anhebung auf die 20 Prozentklausel zu erreichen.“
Wie dem ÖGB Tirol das Bundesministerium für Bildung mitgeteilt hat, hat sich die Tiroler Landesregierung bei den ersten beiden Generationen sehr zurückgehalten, als es um die Einreichung der Standorte für neue Mittelschulen gegangen ist.
„Da die Mittelschule plötzlich als zukunftsweisendes Modell angesehen wird, prescht Landesrätin Palfrader hervor, dass zu wenig neue Mittelschulen in Tirol vorhanden sind. Wenn man was ändern will, wäre es schon der Mühe wert gemeinsam mit LH Plattner, den ich schon vor Jahren die Wichtigkeit einer Mittelschule nahe gelegt habe, in Wien bei Finanzminister und Parteikollegen Pröll Druck zu machen. Nur so kann man jetzt die Entscheidung vorantreiben um die Quote auf 20 Prozent anzuheben, damit Tirol mehr Mittelschulen zu bekommt“, fordert Schneider.
„Ganz alleinig die ÖVP stemmt sich vehement gegen die Anhebung der momentanen 10 Prozentklausel. Sie haben viel zu spät begriffen, dass gute Projekt der Mittelschule mit zu tragen. Landesrätin Palfrader hat meines Erachtens sehr wohl die Aufgabe Druck auf Parteikollegen Pröll auszuüben, um die momentane 10 Prozentklausel auf 20 anzuheben. Somit würden alle abgelehnten Anträge zur Errichtung von Mittelschulen bewilligt werden. Tiroler Landespolitiker sind aufgefordert statt abzuwarten und sich zurückzuhalten auch aktive Schritte zur Verbesserung im eigenen Land zu setzen“, so Schneider abschließend.
