Mo

07

Dez

2009

Betreuungsstunden für Lienzer Jugendliche einzusparen ist ein großer Fehler

Die Tiroler ÖGB Jugend kritisiert die Kürzung der Jugendarbeit in Lienz. Im Bezirk sind momentan 391 Jugendliche arbeitslos. „Gerade jetzt ist die Jugendarbeitslosigkeit sehr hoch. Die Betreuung für Jugendlichen zu kürzen ist ein großer Fehler. Es muss auch Sache des Landes und der Stadtgemeinde Lienz sein, Jugendlichen eine Anlaufstelle im notwendigen Ausmaß zu sichern“, so der Tiroler ÖGB Landesjugendsekretär Philip Wohlgemuth.

Dass 11.000 Euro der Anlass dafür sind das Angebot für Jugendliche einzuschränken, lässt die Tiroler ÖGB Jugend nicht gelten. „Besser man fördert die heimische Jugend, sichert Arbeitsplätze und stellt Jugendlichen eine Betreuung im Ausmaß von 80 Wochenstunden zur Verfügung, als andere Events zu subventionieren. Eigentlich müssten aufgrund der momentanen Situation die Betreuungsstunden aufgestockt werden. Die Jugend wird die Region Lienz nachhaltig prägen. Hier einzusparen kann für die Zukunft negative Folgen haben“, so Wohlgemuth abschließend.

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