Mo

30

Nov

2009

Bis zu 1,8% Gehaltszuwachs für Handelsangestellte

Bei den Gehaltsverhandlungen am 27. November im Handel konnte ein nachhaltiges Ergebnis erreicht werden: Die Mehrheit der Beschäftigten der Branche wird durchschnittlich ein Gehaltsplus von 1,6% erhalten, untere Einkommensgruppen jedoch bis zu 1,8%. Der Mindestbetrag beträgt 22 Euro. "Damit sind wir der erste Wirtschaftsbereich, der trotz hohem Prozentsatz einen Mindestbetrag aushandeln konnte", zeigt sich der stellvertretende Tiroler ÖGB Vorsitzende Otto Leist mit dem Ergebnis zufrieden.

Guter Abschluss in der Substanz
Beispiele zeigen, dass hier in der Substanz ein sehr guter Abschluss erreicht wurde: So wird eine Verkäuferin im Lebensmittelhandel im 5. Berufsjahr aufgrund dieses Mindestbetrags 1,74% mehr erhalten. Ihre Kollegin im 3. Berufsjahr erhält 1,77% mehr.

 

"Es waren heuer sehr lange und schwierige Gespräche. Die Aktion der BetriebsrätInnen des Handels auf der Wiener Mariahilfer Straße hat uns aber sehr dabei geholfen, den Arbeitgebern klar zu machen, dass wir solidarisch weiter für einen angemessenen Abschluss kämpfen und uns nicht mit weniger zufrieden geben", so Leist.

 

Lehrlinge bekommen eine Erhöhung um 2-2,2%.
Auch der Abschluss für die  16.000 Handelslehrlinge  ist erfreulich ausgefallen. "Lehrlinge erhalten ein sattes Plus von 2 - 2,2 % und liegen damit sogar über dem Gesamtdurchschnitt der Handelsangestellten. Damit haben auch die Lehrlinge den verdienten Anteil am wirtschaftlichen Erfolg der Branche erhalten, den sie sich im vergangenen Jahr hart erarbeitet haben. Es war höchste Zeit, dass die Lehrlinge hier endlich zum Zug kommen!" so Leist.

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