Fr

30

Okt

2009

Jede(r) dritte 19-24-jährige(r) hat Jobängste

Aus einer Studie des Österreichischen Institutes für Jugendforschung mit dem Titel „Jugendliche in der Wirtschaftskrise“ geht hervor, dass speziell 19-24 jährige unter stark ausgeprägten Jobängsten leiden. „Die Ängste dieser Alterskategorie bestehen insbesondere darin, soziale Kontakte, Möglichkeit zur Selbstverwirklichung und das Gefühl gebraucht zu werden zu verlieren. Jugendliche brauchen daher das Gefühl der Arbeitsplatzsicherheit, wie zum Beispiel in Form einer Jobgarantien“, so der Tiroler ÖGB Jugendsekretär Philip Wohlgemuth.

Besonders auffallend sind die stark ausgeprägten Wertigkeiten in Hinblick auf das Materielle. Mehr als 84 Prozent aller 19 bis 24-jährigen befürchten, dass das geringere Einkommen bei Arbeitslosigkeit zur Belastung werden kann. Knapp die Hälfte der Befragten gab an, bereits direkte Auswirkungen der Wirtschaftskrise verspürt zu haben, mit der primären Begründung Angst vor Verlust des Arbeitsplatzes zu haben. „Die ÖGB-Jugend fordert dringend Maßnahmen zur Beseitigung der jugendlichen Zukunftssorgen, denn diese Generation ist schließlich die Zukunft Tirols“, so Wohlgemuth abschließend.

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