Die Jugend des ÖGB Tirol betrachtet die aktuelle Entwicklung in der Pensionspolitik kritisch. „Sollte die Hacklerregelung vorzeitig abgeschafft werden, würden weniger ArbeitnehmerInnen in Pension gehen und letztendlich auch weniger Arbeitsplätze für Jugendliche frei werden“, so der Tiroler ÖGB Landesjugendsekretär Philip Wohlgemuth.
Seit Beginn der Wirtschaftskrise waren in Tirol es zum größten Teil junge ArbeiternehmerInnen, die als erste ihre Jobs verloren haben. „Wenn man jetzt die bis 2013 laufende Langzeitversicherten-Regelung vorzeitig abschafft, nimmt das den Menschen, die 40 bzw. 45 Jahre gearbeitet haben, jede Planungsmöglichkeit – und den Jungen würde der Einstieg ins Arbeitsleben versperrt“, kritisiert Wohlgemuth.
„Wenn Menschen in Pension gehen, heißt das nicht, dass sie den Jungen etwas wegnehmen. Wir dürfen uns nicht von neoliberalen Stimmen verunsichern lassen, die ständig predigen, dass es für uns ohnehin keine öffentliche Pension mehr geben kann und wird“, klärt Wohlgemuth auf. Die vergangenen Jahre hätten klar gezeigt, dass die Pensionen aus dem Umlageverfahren sicher seien. Ein Großteil der Leistungen aus den Pensionskassen sind hingegen Opfer der Spekulation geworden.



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