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21

Okt

2009

Einheimische Baufirmen müssen mehr von Subventionen und öffentlichen Aufträgen profitieren

Der ÖGB Tirol setzt sich dafür ein, dass ausschließlich einheimische Bauunternehmen Subventionen und Aufträge aus öffentlicher Hand zugesprochen bekommen. Angesichts des Auftragsrückgangs von 12 Prozent läuten im Tiroler Baugewerbe die Alarmglocken. „Es ist ja gut und recht, wenn Tiroler Firmen Aufträge erhalten, aber diese an ausländische Subunternehmen weitergeben kann nicht Sinn der Sache sein. Dadurch verfehlen die Maßnahmen eindeutig ihr Ziel. In schwierigen Zeiten müssen Tiroler ArbeitnehmerInnen und UnternehmerInnen profitieren. Mit treffsicheren Maßnahmen für einheimische Bauunternehmen wie der Winterbauoffensive kann die Konjunktur belebt werden. Es muss eben auch den einheimische Unternehmen zukommen“, so der Tiroler ÖGB Vorsitzende Gerhard Schneider.

„Bauindustrie und -gewerbe sind in Tirol eine bedeutende wirtschaftliche Säule. Dies gilt es zu erhalten und zu fördern. Auch seitens der Gewerkschaft Bau Holz sind wir für eine weitere Aufstockung der finanziellen Mittel zur Belebung des Baugewerbes. Nur muss garantiert werden, dass auch Tiroler Bauarbeiter in Form der Arbeitsplatzsicherung davon profitieren. Subventionen und Aufträge aus öffentlicher Hand dürfen nicht an ausländische Baufirmen gehen. Das macht keinen Sinn. Es mag schon sein, dass ein Großteil der Aufträge an einheimische Unternehmen geht. Diese haben jedoch dafür Sorge zu tragen, die Projekte selbst und mit einheimischen Bauarbeitern abzuwickeln und nicht billige Anbieter aus dem Ausland zu beauftragen“, so der Tiroler Landessekretär der Gewerkschaft Bau Holz Christian Hauser.

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