Mo

05

Okt

2009

Laut IV-Sorger müssen ArbeitnehmerInnen für Krise büssen

Laut der jüngsten Aussagen des Präsidenten der Industriellenvereinigung Sorger müssen die ArbeitnehmerInnen für die Krise zahlen. „In einem Atemzug behauptet Sorger, dass die wirtschaftliche Situation in Österreich nicht so schlecht ist wie alle behaupten und postwendend für er hinzu, dass man aber trotzdem bei den ArbeitnhemerInnen in Form von Reallohnkürzungen und Nulllohnrunden sparen soll. Wenn er schon behauptet, Zöpfe sollten abgeschnitten werden, dann soll er gleich bei jenen anfangen, die für das Schlamassel zuständig sind. Und das sind sicher nicht die ArbeitnehmerInnen“, so der Tiroler FSG Vorsitzende Otto Leist wütend.

Die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen erwartet sich von der IV die von ihr geforderte Flexibilität bei den Herbstlohnrunden und einen sozial gerechen und fairen Umgang mit ihren MitarbeiterInnen. „Weniger Geld und noch flexiblere Arbeitzeiten werden genau dazu führen, dass die Wirtschaft schrumpft. Eine Frechheit finde ich auch die versteckte Aufforderung an den Staat, ArbeitnehmerInnen steuerlich wieder mehr zu belasten und den Pensionsstart nach hinten zu verlegen. Herr Sorger will auf dreiste Art und Weise die Fehler der Unternehmen von den ArbeitnehmerInnen bezahlen lassen. Nicht mit uns“, so Otto Leist abschließend.

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