Sich alleine auf die Weltwirtschaftskrise herauszureden, kann nicht der Grund für die 17.391 Tiroler Arbeitslosen sein. Vielmehr wurden zu wenige Maßnahmen dahingehend gesetzt, die Kaufkraft zu fördern. Daher sind Maßnahmen zur Entlastung der TirolerInnen eigentlich die beste Konjunkturspritze. Basierend auf den Anstieg der Arbeitslosigkeit wird sich die Tiroler Landesregierung wohl eingestehen müssen, dass nicht alle Maßnahmen so effizient waren, wie sie ursprünglich geglaubt haben. Würde sich der ÖGB Tirol nicht aktiv für die Angelegenheiten der Tiroler ArbeitnehmerInnen einsetzen, hätte Tirol weit mehr als 24.000 Arbeitslose“, so der Tiroler ÖGB Vorsitzende Gerhard Schneider.
Kleine Maßnahmen wie Unterstützung durch Stipendien, Wohn- und Mietzinsbeihilfen, basierend auf die aktuellen Einkommen würden den Geldbeutel vieler Tiroler wieder füllen. Die generelle Veränderung der Bemessungsgrundlagen würde zudem auch entsprechende wirtschaftliche Impulse setzen“, so Schneider. Geht es nach den Vorstellungen des ÖGB müssen treffsichere finanzielle Unterstützungen immer aufgrund der aktuellen einkommensabhängigen Lage des Betroffen vorgenommen werden. Nur so ist eine rasche Unterstützung der in Not geratenen ArbeitnehmerInnen zu garantieren.
Die 4.649 Personen in Kurzarbeit und die 2.447 in Aus- und Weiterbildung ist ein Verdienst des ÖGB Tirol. ÖGB Sekretäre setzten sich federführend dafür ein, dass Kurzarbeit statt Kündigung und Arbeitstiftungen statt Arbeitslosigkeit Realität sind, trotz starken Gegenwinds aus der Wirtschaft. „Würden jene Personen jetzt arbeitslos sein, so hätte Tirol weit mehr als 24.000 Arbeitslose“, so Schneider abschließend.



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