Do
01
Okt
2009
Herbstlohnrunden: Wir verzichten nicht!
Notgroschen, Ausbildung für Kinder oder Tilgung von Schulden: 6.745 Euro würden ArbeitnehmerInnen mit einem durchschnittlichen Bruttogehalt von 2.200 Euro monatlich in zehn Jahren verlieren, wenn es nur einmal eine einzige Nulllohnrunde gäbe.
"Unser Ziel muss sein, dass die Einkommen aus unselbstständiger Arbeit gegenüber den Gewinn- und Vermögenseinkommen nicht weiter zurückfallen,sondern im Gegenteil, die Lohnquote wieder steigt", fordert FSG-Vorsitzender Wolfgang Katzian im Vorfeld der Verhandlungen für die Handelsangestellten, die ArbeiterInnen und Angestellten in der Metallindustrie und die Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Das müsse klarerweise auch für den Landesdienst gelten, fordert zum Beispiel die FSG-Salzburg.
"Faire Lohn- und Gehaltserhöhungen - das erwarten sich die FSG und die Gewerkschaften auch in der Krise." Dabei gehe es diesmal vor allem um Fairness im Rahmen der bewährten Sozialpartnerschaft: Unternehmen könnten nämlich die Krise dazu ausnützen, um die Lohn- und Gehaltserhöhungen möglichst gering oder sogar auf null zu halten. Nulllohnrunden würden neben dem Einkommensverlust für ArbeitnehmerInnen auch dazu führen, dass durch die sinkende Kaufkraft der Konjunkturaufschwung gebremst würde.




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