Mit der Tiroler Wirtschaft scheint es laut Berichten wieder bergauf zu gehen. Als Beispiel sind die steigenden Nächtigungszahlen im August oder die besseren Auftragszahlen für Handwerk und Gewerbetreibende. Auch der Handel scheint zu florieren, schenkt man den aktuellen Meldungen Glauben. „Im Gegenzug lässt man Tiroler ArbeitnehmerInnen links liegen, wie jüngst die Kürzung der Wohnbeihilfen bei gleichzeitiger Mieterhöhung zeigt“, so der Tiroler FSG Vorsitzende Otto Leist verärgert.
Auch die aktuelle Vorgehensweise der Tiroler Landesregierung in ArbeitnehmerInnenfragen ist in allen Belangen enttäuschend. „Sich in erster Linie um die Sanierung des Landhausplatzes zu kümmern mag zwar den feinen Herren beim nachtäglichen Spaziergang zugute kommen, nicht aber den inzwischen mehr als 15.000 Tiroler Arbeitslosen. „Hier müssen spürbare Entlastungen wie die von der FSG vorgeschlagenen Stipendien, Wohn- und Mietzinsbeihilfen basierend auf die aktuelle Einkommenssituation. Menschen sind momentan von der Krise durch Einkommenskürzungen, sei es durch Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit, besonders betroffen. Da muss rechtzeitig reagiert werden“, zeigt Otto Leist auf.



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