Mo
28
Sep
2009
Durch Rechtsschutzarbeit 2,8 Millionen Euro erkämpft
Gemeinsam mit dem ÖGB Rechtsschutzreferat erkämpfte die Gewerkschaft Metall, Textil Nahrung für seine Tiroler Mitglieder 2,8 Millionen Euro in rechtlichen Fragen. „Der Rechtsschutzbericht 2008 der GMTN Tirol beweist, dass wir unsere Mitglieder auch in rechtlichen Fragen erfolgreich unterstützt haben. Besonders dann, wenn es im Arbeitsleben schwierig wird seine Rechte durchzusetzen oder Verschlechterungsvereinbarungen drohen. Wir kümmern uns um unsere Mitglieder und achten darauf, dass die ArbeitnehmerInnen zu ihrem Recht und ihrem Geld kommen, „ erklärt der Tiroler Landessekretär der Gewerkschaft Metall, Textil, Nahrung Robert Koschin.
In der zweiten Jahreshälfte fiel auf, dass einige Firmen die Krise dazu nutzten, Beschäftigte unter Druck zu setzen um arbeitsvertragliche Verschlechterungen durchzusetzen. Ab diesem Zeitpunkt hat die Rechtsschutztätigkeit der GMTN Tirol stark zugenommen. „Das Klima an Tiroler Arbeitsplätzen wird immer rauer. Insbesondere nach Auflösung eines Arbeitsverhältnisses muss immer wieder kontrolliert werden, ob die Endabrechnungen korrekt erstellt wurden und die Betroffenen das ihnen zustehende Geld auch tatsächlich bekommen“, so der Tiroler GMTN Rechtsschutzexperte Dr. Paul Part.
Besonders erfolgreich konnte das Rechtsschutzreferat bei ungerechtfertigten Kündigungen von älteren ArbeitnehmerInnen intervenieren. „Wenn Firmen auf Grund von unerwarteten Auftragseinbrüchen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten geraten, dann sind die Betriebsräte gemeinsam mit den Gewerkschaften die einzigen Garanten für eine Lösung im Sinne der ArbeitnehmerInnen. Wenn es notwendig ist, setzen wir auch die Erstellung eines Sozialplanes durch“, informiert Koschin.
Der umfassende Rechtschutz und Beratung in allen Angelegenheiten ist für alle GMTN Mitglieder kostenlos. Zu den Bereichen zählen Angelegenheiten, die mit Lehr-, oder Arbeitsverhältnis sowie der Ausübung einer gewerkschaftlichen Funktion in Zusammenhang stehen.



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