Di
22
Sep
2009
Ein Viertel aller Tiroler Jugendlichen haben Jobängste
In einer Studie des Österreichischen Instituts für Jugendforschung gaben 19,6 Prozent aller Jugendlichen an, weniger Geld zu Verfügung zu haben. „Besonders die Angst vor Verlust des Arbeitsplatzes und keinen zu bekommen ist bei den Jugendlichen besonders ausgeprägt (27,1 Prozent). Und genau hier muss Wirtschaft und Politik gegensteuern“, so der Tiroler ÖGB-Landesjugendsekretär Philip Wohlgemuth.
„Tiroler Politiker haben versprochen dafür zu sorgen, dass Jugendliche, die eine Lehrstelle suchen, auch eine bekommen. Jetzt muss dieses Versprechen auch eingehalten werden“, mahnt Wohlgemuth. Die Angst vor der Arbeitslosigkeit ist nicht nur auf die Wirtschaftskrise zurückzuführen, sondern speziell durch den jahrelangen Abbau von Schutzbestimmungen für junge ArbeitnehmerInnen und Lehrlinge zurückzuführen.
Genau deshalb fordert der ÖGB Tirol eine Trendwende in den Schutzbestimmungen, welche in erster Linie die Verkürzung der Probezeit und der Verlängerung der Behaltefrist nach dem Lehrabschluss beinhaltet. Außerdem muss es Unternehmen verboten werden, Lehrlinge am Ende des ersten und des zweiten Lehrjahres zu kündigen.



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