Mi
02
Sep
2009
Otto Leist: „IV-Sorgers Forderung nach Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten ist skrupellos“
Die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen Tirols sieht die Forderung des IV-Präsidenten Veit Sorger zur Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten als unverschämt und kontraproduktiv. „Hier versucht jemand die Wirtschaftskrise zu nutzen um den Handelsangestellten, die ohnehin schon viel zu wenige verdienen, noch Sonntagsarbeit aufzubrummen. Ladenöffnungszeiten zu verlängern, ohne das Tiroler ArbeitnehmerInnen mehr Geld bekommen wird Umsätze nicht steigen lassen“, ist der Tiroler FSG Vorsitzende und Metro Betriebsratsvorsitzende Otto Leist sicher.
„Der Schwachsinnige Vorschlag die Ladenöffnungszeiten zugunsten der Kirchengänger von Sonntag 14.00 bis Samstag 24.00 Uhr zu richten ist und wird ein Wunschtraum bleiben. Wir und alle anderen ArbeitnehmervertreterInnen werden diesem Vorschlag insbesondere der Sonntagsöffnung nie und nimmer zustimmen“, so Otto Leist.
„Die Aussage der Industriellenvereinigung Gesetze zu entrümpeln begrenzen sich ausschließlich auf ihren eigenen Vorteil. Die Herren sollten sich besser näher mit der Einkommens- und Auskommenssituation der Handelsangestellten auseinandersetzen als derartig schwachsinnige Forderungen in den Raum zu stellen. Ladenöffnungszeiten zu verlängern, ohne das Tiroler ArbeitnehmerInnen mehr Geld bekommen wird Umsätze nicht steigen lassen. Aber wie sollte sich auch ein hochbezahlter IV-Präsidenten sich in die Lage eines Tiroler Handelsangestellten versetzen?“ so der Metro Betriebsrat mit einem Gruß von der Handelsfront.



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