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02

Sep

2009

Ernstbrunner: „Fraueneinkommen beschämend“

Die Frauen des ÖGB Tirol finden den Einkommensunterschied zwischen Frauen und Männern in Tirol beschämend. „Wenn Frauen in Tirol im Schnitt 843 Euro weniger verdienen, so bringt das auch in Zeiten der Wirtschaftskrise das Fass zum überlaufen. Wir appellieren an die Verantwortlichen der Wirtschaft und der Politik diesen Missstand auszuräumen. Diese sollten sich vorsehen mit haltlosen Argumenten wie atypische Beschäftigungsformen, Berufsunterbrechung wegen Kinder, Frauenbranchen und der angeblich schlechteren Ausbildung herauszureden“, warnt die Tiroler ÖGB Frauenvorsitzende Ulrike Ernstbrunner.

Auch in Zeiten der florierenden Wirtschaftslage hat sich die Gehaltsschere zwischen Frau und Mann nicht geschlossen. Wenn die bisherige Arbeit der WirtschaftsvertreterInnen in den kommenden Jahren fortgesetzt wird, wird sich dieser Missstand auch in den kommenden Jahrzehnten nicht beseitigen oder ändern lassen. „Wir werden weiterhin Herrn Bodenseer und Co auf die Finger schauen und um faire Frauenlöhne kämpfen!“, so Ernstbrunner empört.

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