Der Tiroler ÖGB Vorsitzende Gerhard Schneider hat basierend auf die jüngsten Aussagen LH Platters, er wische die Arbeitsmarktprognosen des ÖGB vom Tisch, ein Déjà-vu. Bereits im vergangenen Herbst warnte Schneider die Politik vor letztendlich eingetroffenen negativen Entwicklungen am Tiroler Arbeitsmarkt. Gehör hat er dabei nicht gefunden.
„Jetzt scheint sich dieses Spiel zu wiederholen. Unser Maßnahmenpaket wurde abgeschmettert und unsere Prognosen werden vom Landeshauptmann ignoriert“, zeigt sich Schneider von der jüngsten Entwicklung besorgt.
„Dass die Arbeitslosenrate im November immer ansteigt, ist weder neu noch uns unbekannt. Wir gehen ja nicht allein davon aus, dass die Arbeitslosigkeit ansteigt, weil sie im November immer ansteigt, sondern sehen diese zudem in Relation zum Vorjahr. Und genau da schaut es noch weniger gut aus. Die Landesregierung wurde vergangenes Jahr schon am linken Beim erwischt und es sieht so aus, als ob sich dies heuer wiederholen wird. Normalerweise lernt man aus Fehlern. Leider trifft dies nicht auf alle zu“, so Schneider abschließend.



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