Do
27
Aug
2009
Otto Leist ist sauer auf TankstellenbetreiberInnen
Dass Preise für Benzin und Diesel „nur“ einmal am Tag angehoben werden dürfen, ist für die FSG Tirol (Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen) der erste Schritt zur Beendigung der Kundenverwirrung. „Die Beschwerde der Tankstellenbetreiber, dass sich das Geschäft mehr auf den Nachmittag fokussiert, kostet mich nur ein Lächeln. TirolerInnen das Geld aus der Tasche zu ziehen und sich dann auch noch zu aufzuregen, dass man wegen zu viel Kundenfrequenz für den Nachmittag eventuell eine Arbeitskraft einstellen müsse, macht mich rasend“, so der Tiroler FSG Vorsitzende Otto Leist.
„In Tirol gibt es 20.912 Arbeitslose und Firmen, die aufgrund mangelnder Auftragslage ums Überleben kämpfen. Dann gehen TankstellenbetreiberInnen in Zeiten der Wirtschaftskrise weinend mit der Tatsache an die Öffentlichkeit, dass ihnen der gebündelte Kundenandrang am Nachmittag zu viel ist. Weiters stellen sie die Befürchtung in den Raum, einen der zigtausend Tiroler Arbeitslosen einzustellen zu müssen“, ist Otto Leist fuchsteufelswild.
Die FSG Tirol begrüßt die Entscheidung Mitterlehners und hofft nicht, dass sich Mineralölkonzerne vor Gericht durchsetzen können und ihr Verwirrspiel in Zukunft wieder aufnehmen können. Unterm Strich würde dann wieder der Kunde zahlen. Von den Tankstellenbetreibern erwartet sich die FSG Tirol, in Zeiten der Wirtschaftskrise taktvoller zu agieren.



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