Die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen Tirols schlägt vor, nach Auslaufen der Einheimischentarife, die AK-Schutzkarte als Vorteilskarte zu nutzen. „Die Einheimischentarife wie wir sie kennen, wird es langfristig nicht mehr geben. Verwendet man jedoch die Schutzkarte der Tiroler Arbeiterkammer als Vorteilskarte, so können TirolerInnen auch in Zukunft zu reduzierten Preisen ihren Hobbys nachgehen“, so der Tiroler FSG-Vorsitzende und Kammerrat Otto Leist.
Der Vorteil liegt darin, dass alle ArbeitnehmerInnen die Schutzkarte schon besitzen. „Gegen Vorlage der Schutzkarte an der Kassa wird dann der reduzierte Tarif bezahlt, der ident zum aktuellen Einheimischentarif ist. Jene Betriebe, die reduzierte Tarife anbieten, werden zentral von der AK Tirol verwaltet und aufgelistet. Somit haben Tirolerinnen und Tiroler einen Überblick darüber, wo und wie viel sie sich in ihrer Freizeit sparen können“, sagt Otto Leist.
Jeder Betrieb soll die Möglichkeit haben, AK-Vorteilspartner zu werden. „Somit wäre auch die Gefahr des Wettbewerbsproblem gelöst und Tiroler ArbeitnehmerInnen haben endlich die Möglichkeit effektiv Geld zu sparen“, so der Tiroler FSG-Vorsitzende.
Dem Land Tirol rät der Kammerrat, sich aus dieser Angelegenheit herauszuhalten. „Die Betriebe der öffentlichen Hand, dazu zählen Lifte genauso wie Museen, dürfen keinesfalls diskriminieren. Die EU Kommission soll nicht den Eindruck bekommen, dass das Land Tirol an einer unseriösen Umgehungskonstruktion bastelt ", warnt Otto Leist.



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