Di
28
Jul
2009
ÖGB Tirol unterstützt Post-Volksbegehren
Der ÖGB Tirol unterstützt das Volksbegehren „STOPP dem Postraub“. „Wir müssen uns mit allen uns zu Verfügung stehenden Mittel gegen den Stellen- und den Infrastrukturabbau der Post stemmen“, so der Tiroler ÖGB-Vorsitzende Gerhard Schneider bei der Unterzeichnung des Volksbegehren im Stadtmagistrat Innsbruck.
„Es ist eine Bankrotterklärung an die Manager der Post, ein gewinnbringendes Unternehmen durch Kündigungen in den Abgrund zu treiben“, so Schneider. Dass es laut Gesetz künftig in Österreich mindestens 1.650 Postgeschäftsstellen geben muss, sieht Schneider als nicht sehr hilfreich: „Diese Filialen sind nur Vertragspartner und nicht Postfilialen, welche durch die Post AG geführt werden.“
„Wir fordern die Bevölkerung auf, die Sicherung der Postämter durch Unterschriften zum Volksbegehren zu unterstützen. Noch bis zum kommenden Montag besteht in allen Tiroler Bezirks- oder Gemeindeämtern die Möglichkeit via Volksbegehren auch in Zukunft eine professionelle Post-Versorgung zu garantieren“, ruft Josef Wille, Vorsitzende des Post-Personalausschusses, auf.
Die Forderungen lauten:
1.) Aufrechterhaltung der Infrastruktur und dadurch Sicherung von Postdienstleistungen zu gleichen Bedingungen für die gesamte Bevölkerung.
2.) Novellierung des Postgesetztes und Erhebung in den Verfassungsrang.
3.) Fixierung von mindestens 1300 Postfilialen im Postgesetz, welche durch die Post AG zu führen sind.
4.) Schaffung von rechtlichen Rahmenbedingungen, die auch nach der Liberalisierung Brief einen fairen Wettbewerb sicherstellen.



Londoner Klub von Abramowitsch endlich am Ziel - Die Bayern verloren in München ein Finale, das kaum
zu verlieren war im Elferschießen