Fr
17
Jul
2009
Bei Null-Lohnrunden beißt sich die Katze in den Schwanz
Einkommensverlust = Kaufkraftverlust = weniger Sozialbeiträge. Die Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen warnt Wirtschaftsvertreter aufgrund der Krise Null-Lohnrunden anzustreben. Bei den zukünftigen Kollektivvertragsverhandlungen muss fair verhandelt und gegenüber den ArbeitnehmerInnen sozial gerecht agiert werden. Wenn ArbeitnehmerInnen, die großteils auch Konsumenten sind, finanziell benachteiligt werden, so wirkt sich das auf Umsätze und damit auch auf die Wirtschaft aus. Damit beißt sich die Katze in den Schwanz!“, warnt der Tiroler FSG-Vorsitzende Otto Leist.
Sollte es in einem Wirtschaftsbereich zu einer einmaligen „Null-Lohnrunde“ kommen, verliert ein(e) ArbeitnehmerIn in den Folgejahren mehrere tausende Euro. Weiters gehen dadurch wichtige Sozialversicherungsbeiträge verloren. „Seitens der FSG werden Betriebsräte an Kollektivvertragsverhandlungen teilnehmen und dabei um jeden Cent für die Arbeitnehmerschaft kämpfen“, so der Metro-Betriebsratsvorsitzende Otto Leist hinsichtlich der bevorstehenden Kollektivvertragsverhandlungen im Herbst.



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