Di
23
Jun
2009
Jugend will Ausweitung der Berufsorientierung
Die ÖGB Jugend fordert eine Ausweitung der Berufs- und Bildungsorientierung an allen Schultypen. „Ein Pflichtfach Berufsorientierung wäre eine Möglichkeit, darauf aufmerksam zu machen, dass es in Tirol mehr als 160 Lehrberufe gibt. Denn die Mehrzahl der Jugendlichen entscheiden sich immer für die gleichen fünf bis zehn Berufe. Eine ausreichende Berufsorientierung in den Pflichtschulen mit einer Stärken/Schwächen Analyse, würde den Jugendlichen dabei helfen, sich für die richtige Lehrstelle zu entscheiden“, erklärt Philip Wohlgemuth, Landesjugendsekretär des ÖGB Tirol.
„Die momentane Form der Berufsorientierung hat sich bis jetzt nicht bewährt. Dies wurde bisher für die 7. und 8. Schulstufe einfach in unterschiedlichen Schulfächern abgehalten. Das hat dazu geführt, dass sich viele SchülerInnen nicht mehr an die Berufsorientierung erinnern konnten“, kritisiert Wohlgemuth.
Weiters fehlen die Fortbildungsmaßnahmen für LehrerInnen. Berufsorientierung als Fort- und Weiterbildungsmaßnahme wird für das Lehrerpersonal bisher nicht angeboten. „Soll die Jugend eine Chance haben, sich ernsthaft und marktorientiert über die berufliche Zukunft Gedanken zu machen, muss eine Ausweitung der Berufsorientierung vorgenommen werden“, fordert Wohlgemuth abschließend.



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