Di
16
Jun
2009
Tiroler Arbeitsstiftung fängt Freudenberg-Gekündigte auf
Gute Nachricht für die 74 in den vergangenen Monaten gekündigten Freudenberg-Mitarbeiter. Sie werden ab dem 20. Juli 2009 in die offene Arbeitsstiftung Tirol aufgenommen. „Damit steht einer zielgerichteten Weiterbildung unter Mithilfe des AMS nichts mehr im Wege. Für jeden Mitarbeiter stehen ausreichend finazielle Mittel zu Fortbildungszwecken zur Verfügung.“, zeigen sich ÖGB-Sekretäre Johann Ofner und Robert Wehr nach monatelangen Verhandlungen zufrieden.
Im März dieses Jahres kam für 74 Freudenberg-Mitarbeiter die Horrormeldung, dass sie im Laufe der kommenden Monate ihren Job verlieren werden. Daraufhin konnte der ÖGB gemeinsam mit den Betriebsräten innerhalb kürzester Zeit einen Sozialplan für die Betroffenen ausverhandeln und ihnen den Eintritt in die Arbeitsstiftung ermöglichen. Somit geht es nach Beendigung der Arbeitsverhältnisse nahtlos in eine vollfinanzierte Weiterbildung über. Bereits heute haben mehr als zwei Drittel die Anträge unterzeichnet, der Rest wird mit Sicherheit folgen“, sagt ÖGB-Sekretär Hans Ofner.
„Die Beschäftigten sind uns dankbar, dass sie sich durch Fortbildungsmaßnahmen für den ohnehin schwierigen Arbeitsmarkt kostenlos rüsten können. Dadurch wird die Existenzsicherung durch das AMS so lange ausbezahlt, bis die Ausbildung abgeschlossen ist“, so ÖGB-Regionalsekretär Robert Wehr. Die Fortbildung startet im Anschluss einer sechswöchigen Laufbahnplanung und Berufsorientierung.
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