In Zeiten der Wirtschaftskrise und mehr als 22.700 Tiroler Arbeitslose sieht der FSG-Vorsitzende Otto Leist speziell im Bereich Familie weiterhin Handlungsbedarf. „Der halbtätige Gratiskindergarten für alle Vier und Fünfjährige ist ein erster guter Schritt in die richtige Richtung, kann aber nur der Anfang einer arbeitnehmerfreundlicheren Politik sein.
„Wir fordern wie im Tiroler Regierungsprogramm für Tirol 2008 bis 2013 festgehalten Gratis-Kindergärten für alle Drei- bis Sechsjährigen.“ sagt Leist. „Zwar sparen sich Familien durch die Steuerentlastung bis zu 2.000 Euro jährlich. Wer sich jedoch in Kurzarbeit befindet oder gekündigt wurde, hat nicht sehr viel davon“ kritisiert Leist.
„Seitens der FSG besteht die Forderung kostenlose Hortplätze für Familien, in denen beide Elternteile arbeiten müssen zu schaffen. Die Kosten der Schulkinder bis zum vollendeten 19. Lebensjahres müssen den Betroffenen bei Arbeitslosigkeit und bei Kurzarbeit zu einem Mindestausmaß von 90 Prozent rückerstattet werden“, so Leist abschließend.



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