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20

Mai

2009

FSG Tirol unterstützt SPÖ-Regner bei EU-Wahlen

Otto Leist, Evelyn Regner, Gerhard Schneider Otto Leist, Evelyn Regner, Gerhard Schneider

Die Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen Tirol (FSG Tirol) unterstützen Evelyn Regner, die langjährige Leiterin des ÖGB-Büros in Brüssel bei den kommenden EU-Wahlen. Aufgrund Ihrer langjährigen Erfahrung auf europäischer Ebene ist sie eine Garantin darüf, dass die Anliegen der Tiroler ArbeitnehmerInnen in Brüssel nicht unter die Räder kommen.“ sagen der Tiroler FSG-Vorsitzender Otto Leist und der Tiroler ÖGB-Vorsitzende Gerhard Schneider.

„Die Politik hat sich zu sehr mit der Liberalisierung des Marktes beschäftigt. Auf der Strecke geblieben sind die ArbeitnehmerInnen, denn für Wachstum und Beschäftigung wurde viel zu wenig getan. Eine Regelung der Märkte, effektive Bekämpfung der Wirtschaftskrise und gerechte Verteilung seien Aufgaben für das Europa von morgen.“ zeigt Evelyn Regner auf.

 

FSG-Vorsitzender Otto Leist hat einen klaren Auftrag an die EU: „Wir sind für eine sozial gerechte Steuer- und Budgetpolitik. Nach den Bankenpaketen sollten endlich Sozialpakete geschnührt werden. Der Arbeitnehmer muss mehr spüren!“. Weiters fordert die FSG-Tirol die EU auf Investitionen in Tirol zu tätigen, um auch in Zukunft Jobs zu sichern. Erneuerbare Energien schaffen jetzt Jobs und sichern den heranwachsenden Generationen ein lebenswertes Tirol.

 

Indes fordert der Tiroler ÖGB Vorsitzende Gerhard Schneider vom EU-Parlament: „Entscheidungen, die zugunsten der ArbeitnehmerInnen in Brüssel gefällt werden, müssen ArbeitnehmerInnen sofort erreichen. Nicht erst nach Monaten. Außerdem kann es nicht sein, dass Tiroler Betriebsrätinnen und Betriebsräte in nationalen Belangen ihr Mitspracherecht haben und national nicht in Entscheidungen einbezogen werden“.

 

Trotz der derzeit herrschende EU-Skepsis in Tirol rufen alle drei gemeinsam auf zur Wahl zu gehen: „Wer will, dass sich was verändert, der sollte unbedingt zur Wahl gehen. In Zukunft werden noch mehr Entscheidungen in Brüssel getroffen werden.“

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